Prognoseneutral

Unsere Welt ändert sich ohne Unterbrechnung. Manchmal empfinden wir die Änderung als stabile Entwicklung, manchmal als disruptive Umwälzung. Es fällt Praxis und Wissenschaft gleichermaßen schwer, die künftigen fundamentalen Entwicklungen in der Welt korrekt zu prognostizieren.

Während die Prognose der fundamentalen Entwicklungen in der Welt schwer ist, ist die Prognose der künftigen Kursentwicklungen unmöglich. Die Kursentwicklung an den Finanzmärkten ist nicht prognostizierbar.

Keine Hellseher und keine Kursmodelle

Viele Banken, Vermögensverwalter und Asset Manager behaupten, die Kursentwicklungen vorhersagen zu können und basieren ihre Anlagestrategien darauf. Die Wissenschaft ist aber unmissverständlich zu der Schlussfolgerung gekommen, dass Kursprognosen nicht mit einer ausreichenden Qualität möglich sind. Es gibt keine Hellseher, welche die Kurse mit ausreichender Qualität vorhersagen können.

Auch gibt es kein Modell, das die Kursentwicklungen gut genug beschreibt. Das beste annähernde Modell zur Beschreibung der Kursentwicklung ist der sogenannte Random Walk nach dem Zufallsprinzip. Der Random Walk ist per Definition nicht prognostizierbar.

Prognoseneutrale Anlageentscheidungen

Aus diesem Grund sind unsere Anlagestrategien prognoseneutral. Das bedeutet, dass Prognosen für künftige Börsenkurse keine Rolle in der Ausrichtung der Anlagestrategien spielen. Bei unseren Anlageentscheidungen spielen Kursprognosen keine Rolle.

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Marcel van Leeuwen

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